Projekte des VFFR e. V.

Berufliche Integration von Migrantinnen in der Dortmunder Nordstadt

Um Frauen ausländischer Herkunft in der Dortmunder Nordstadt gezielt zu fördern, bietet das Projekt Berufliche Integration von Migrantinnen Beratung und Qualifizierung. Davon profitieren Frauen wie Betriebe gleichermaßen: Interessierte Frauen erhalten eine individuelle Berufsberatung, die auf ihre Lebenssituation und Berufserfahrung abgestimmt ist. Es werden fortlaufend berufliche Sprach- und Orientierungskurse sowie Kurse für Kaufmännisches Fachwissen und EDV angeboten.

Ziel ist es, die beruflichen Potentiale der Frauen mit den betrieblichen Erfordernissen zusammenzuführen. Auf Basis der ermittelten Qualifizierungsbedarfe schult der VFFR kurzfristig und betriebsnah. Wenn Bedarf in den Betrieben besteht, können auch Schulungen für konkrete Arbeitsplätze, z.B. in der Buchhaltung, durchgeführt werden.


Das Projekt Berufliche Integration von Migrantinnen ist integriert in den Projektzusammenhang Förderung der lokalen Ökonomie in der Dortmunder Nordstadt, das von der Stadt Dortmund geleitet und koordiniert wird. Es wird aus Mitteln der europäischen Gemeinschaftsinitiative URBAN II, des Landes NRW und der Stadt Dortmund finanziert.

Eine ausführliche Beschreibung der Beratungsstelle und der einzelnen Kurse für Migrantinnen finden Sie unter dem Punkt Angebote.

Ansprechpartnerin: Allmut Walter
Telefon 0231 847954-18
E-Mail [email protected]

 

Einzelumschulungen in kaufmännische Berufe für Frauen

FUTURA ist eine Entwicklungspartnerschaft der Europäischen Gemeinschaftsinitiative EQUAL mit dem Ziel, Frauen und Mädchen für technische Berufe und Branchen zu interessieren sowie Betrieben qualifiziertes Personal zur Verfügung stellen will.

FUTURA macht sich stark für eine größere Beteiligung von Frauen in bisher männlich dominierten Berufsfeldern und Branchen auf allen betrieblichen Ebenen.
Insgesamt engagieren sich neun Einrichtungen und Unternehmen mit Teilprojekten an der Umsetzung der Ziele.

FUTURA wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds und wird in Kooperation mit Dortmunder Unternehmen und dem JobCenter ARGE und der Agentur für Arbeit Dortmund durchgeführt.


Qualifizierungsbegleitendes Coaching und Vermittlung in eine Bürotätigkeit in Handwerksbetrieben

Das Teilprojekt des VFFR e.V. unterstützt die Teilnehmerinnen der Qualifizierungsmaßnahme „Fachkauffrau Handwerkswirtschaft“ bei ihrer Rückkehr in die Berufstätigkeit. Fünfzehn arbeitslose Frauen erlangen durch die Weiterbildung das fachliche Know How, um die vielfältigen kaufmännischen Aufgaben eines Handwerkbetriebes zu „meistern“.

Damit die Integration in die im Handwerk oft männerdominante Berufswelt erfolgreich und dauerhaft gelingt, erhalten die Teilnehmerinnen in dem Futura-Projekt individuelles Coaching und Unterstützung:

  • bei ihrer Standortanalyse und Zielentwicklung
  • bei der Erarbeitung der berufsbezogenen persönlichen Kompetenzen
  • bei der Entwicklung von Problemlösungsstrategien (zum Beispiel in den Bereichen: Stärkung von Selbstvertrauen / Konfliktmanagement / Vereinbarkeit Familie und Beruf)
  • bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen
  • und bei der Suche nach Praktikums- und Arbeitsstellen im kaufmännischen Bereich eines Handwerksbetriebes oder eines technischen Unternehmens.

Als Partner suchen wir Unternehmen und Handwerksbetriebe, die Frauen zwischen 25 und 45 Jahren die Chance zu einem erfolgreichen Wiedereinstieg in die Berufstätigkeit geben.

Betriebliche Einzelumschulung

In Einzelfällen bietet der VFFR Beratung und Unterstützung bei der Umsetzung einer betrieblichen Einzelumschulung. Zwei Unternehmen haben ihre Unterstützung bereits aktiv umgesetzt, in dem sie zwei arbeitssuchende Futura -Teilnehmerinnen einen Umschulungsplatz ermöglicht haben.

Ansprechpartnerin: Jutta Pflieger
Telefon 0231 985158-16
E-Mail [email protected]
 

 

Regionen Stärken Frauen - Westfälisches Ruhrgebiet

"BAR" - Beschäftigung sichern, Aufstieg anstreben, Rahmenbedingungen schaffen

Das Land Nordrhein Westfalen und der Europäische Sozialfonds fördern im Rahmen der Initiative Regionen Stärken Frauen 2005 Projekte, die nachweisbar einen Beitrag zur strukturellen Verbesserung der Erwerbsbeteiligung von Frauen leisten. Dabei erfüllen ausschließlich regional vernetzte Projekte die Voraussetzungen für die Förderung. Die Stiftung Weiterbildung Unna ist mit der Koordination des Netzwerkes, das sich den Namen "BAR" Beschäftigung sichern, Aufstieg anstreben, Rahmenbedingungen schaffen gegeben hat beauftragt worden.

Der VFFR ist Partner des Teilprojektes Qualifizierung und Fachpraxis für Berufsrückkehrerinnen in Pflege- und pflegenahe Dienstleistungen.

Im Verbund mit der Werkstatt im Kreis Unna GmbH, die die Federführung für das Teilprojekt übernommen hat, und der Diakonie Unna e.V. erhalten ab dem 01.03.2006 bis zum 31.03.2007 ausgebildete bzw. pflege- und berufserfahrene Frauen nach der Familienphase die Chance, sich durch eine Anpassungsqualifizierung auf den beruflichen Wiedereinstieg vorzubereiten. Das Konzept ist stufenförmig und unternehmensnah aufgebaut. Die zweimonatigen Vorlaufphase dient der individuellen Beratung interessierter Frauen und der Gewinnung von Unternehmen für eine Kooperation mit dem Projekt. Im Mai 2006 beginnt die 5 Monate dauernde modular aufgebaute Qualifizierung, an die sich eine 4monatige Praxisphase anschließt. Um die Chancen für den beruflichen Wiedereinstieg zu optimieren bieten die Träger praxisbegleitend eine arbeitsplatzorientierte Vertiefung der Kenntnisse und ein Vermittlungscoaching an.

Ansprechpartnerin: Marianne Zurek-Laatsch
Telefon 0231 985158-17
E-Mail [email protected]

 

Kooperationsprojekte

Der VFFR e.V. beteiligt sich im Rahmen der regionalen Arbeitsmarktpolitik an einer Vielzahl von Beratungs-, Qualifizierungs- und Vermittlungsprojekten. In der Mehrzahl werden diese Projekte in Kooperation mit der Interessengemeinschaft sozialgewerblicher Beschäftigungsinitiativen ISB e.V. bzw. einem Mitglied dieses Verbundes durchgeführt. (Verlinkung www.isb-dortmund.de)

Kennzeichnend für diese Kooperationsprojekte ist, dass die Teilnehmenden nicht vom VFFR e.V. angesprochen werden, sondern über ihre Beraterinnen und Berater bei der Agentur für Arbeit/JobCenter ARGE Dortmund in die Maßnahmen aufgenommen werden.
In 2005 und 2006 ist der VFFR e. V. an folgenden Projekten beteiligt:

  • Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen
    (In enger Zusammenarbeit mit ARGE und Agentur für Arbeit)
    Zielgruppenspezifische Strategien: Einschätzung der Stärken, Eignungsanalyse, Schlüsselqualifikationen, Arbeitsmarkterprobung, Ressourcen und Potenziale der jugendlichen Arbeitslosen ohne Berufsausbildung im kaufmännischen und handwerklichen Bereich beim Übergang Schule/Beruf, Vermittlung zertifizierter Qualifizierungsmodule in den Berufsfeldern, enge Anbindung an den Regelarbeitsmarkt durch betriebliche Praktika

  • § 421i Eingliederungsmaßnahmen für Jugendliche bis 25 Jahre, MigrantInnen ab 25 Jahre, Kaufmännische und IT-Fachkräfte
    (In enger Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit)
    Profiling, Fördergespräche, persönliches Coaching, Kommunikations-und Sprachtraining, Bewerbungstraining, Praktika, passgenaue Vermittlung, Matching zwischen TeilnehmerInnen und Unternehmen

  • § 37 Beauftragung Dritter zur Vermittlung
    (In enger Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit)
    Erstgespräch, Bewerbertraining und Vermittlung von erwerbsfähigen Erwachsenen in den ersten Arbeitsmarkt

  • Koordinierung Jugend in Arbeit plus
    (In enger Zusammenarbeit mit der Regionalagentur der Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung Dortmund),
    Begleitung und Vermittlung arbeitsloser Jugendlicher

  • Port In Beratungs- und Kompetenzzentrum für jugendliche MigrantInnen
    (Teilprojekt der Initiative LernDO im Rahmen des BMBF-Programms Lernende Regionen,
    in enger Kooperation mit der Agentur für Arbeit Dortmund)
    Beratung und Begleitung von Schülern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund beim Übergang Schule/Beruf und in der Ausbildung

  • Kompass Heranführung und Integration von besonders benachteiligten Jugendlichen in das Ausbildungs- und Beschäftigungssystem
    (in enger Zusammenarbeit mit ARGE)
    EDV-Training und Vorbereitung auf den Europäischen Computerführerschein ECDL und Abnahme der Prüfung

  • JobPlus Förderung der beruflichen Integration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Anschluss an eine Arbeitsgelegenheit
    (in enger Zusammenarbeit mir dem JobCenter ARGE)
    Qualifizierungsmodul EDV-Grundlagen im Rahmen der Qualifizierung im Bereich Verkauf/Handel

  • Modellprojekt ProFrida
    Unter der Federführung der Diakonie Diakonisches Werk der Evangelischen Kirche von Westfalen in Münster wird das Modellprojekt ProFrida durchgeführt. In einem engagierten Netzwerk aus Akteuren der Arbeitsmarktpolitik, Verbänden und Institutionen und Trägern der beruflichen Qualifizierung werden Prostituierte und von Gewalt betroffene Frauen dabei unterstützt, eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt aufzunehmen. Der VFFR e.V. ist in der Partnerschaft für die Fachqualifizierung im Bereich Marketing/Handel/Büro zuständig.


 

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